Plomin
Plomin je eine Stadt am Fuße von Sisola, am Tor und Eintritt ins schmalere Istrien gelegen. Die Siedlung wurde auf den Grundlagen der ehemaligen histrischen und römischen Stadt Flanona gebaut und nach ihm ist Kvarner als Sinus flanaticus benannt worden. Es ist eine Stadt der Kultur und reiches geschichtlichen Schatzes.
Hier befinden sich zwei besonders sehenswerte sakrale Bauten. Am Rande des Ortes, mit einem wunderschönen Blick auf die Bucht, befindet sich die Kirche des heiligen alten Georg aus dem 11ten Jahrhundert. An der Wand dieser Kirche versteckt sich die ä:lteste bekannte glagolitische Inschrift – "die Plominsche Inschrift" aus diesen Zeiten. Die Inschrift befindet sich am derselben Stein, auf welchem das Relief einer Person mit einem Palmenzweigchen aufbewahrt ist. Die ehemalige Plomineinwohner haben angenommen, dass das eine Darstellung des heiligen Georg ist und haben die Kirche nach seinen Namen benannt. Es handelte sich aber um römischen Gott Silvano. Im angebauten Teil der Kirche befindet sich der Alter des heiligen Mikula, des Schutzpatrons der Fischer und Seemänner, welchem die Einwohner von Plomin zum Zeichen der Dankbarkeit die Gelegenheitsgeschenke gegeben haben.
Die kleine Kirche ist stolz auf seinen romanischen Glockenturm, 15 Meter hoch, der drittaufbewahrten romanischen Glockenturm in Istrien.
Die Pfarrkirche gesegneter Jungfrau, auch bekannt als heilige Jurij der jüngere, wurde im 1474 errichtet, laut den Inschriften an der Vorderseite der Kapelle.
Im deren Inner dominieren die drei Barockaltartische. Der Reichtum der Kirche äußert sich in künstlerischen Holzschnitten, liturgischem Geschirr und anderen Gegenstände in Silber und Vergoldung, sowie in der Freske in Gestalt der "Marie Nährmutter". Im 1994. hat sich das Institut zum Schutz des Kulturerbe in Rijeka – konservatorische Abteilung für das Umstellen des "goldenen Retabel" entschieden, so dass sich die Wandmalerei ganzheitlich aufdecken und die Erneuerung durchführen könne.
Es handelt sich um eine große Altarwandmalerei aus den altgotischen Zeiträumen, die die Wand der alte Muttergottes Kirche verschönerte, bevor sie verlängert und in die heutige "neue" Plominsche Pfarrkirche umwandelt worden ist. Die Umwandlung hat der Meister Albert aus Konstanz am Bodensee durchgeführt. Seine Altarwandmalerei ist große Zusammensetzung mit einem Mittelfeld, wo die Gottesmutter sitzend kleinen Jesus stillt und die Felder links und rechts stellen auf zwei Etagen die Schutzpatrone dar: Hl.Johann der Täufer, Hl.Johann der Evangelist, Hl.Kusma und Hl.Damian. In der Nähe von Pfarrkirche wurde am 1650. die Stadteloge als Zeichen der Bedeutung von Plomin errichtet, welche nach der Unterstellung unter Venedig im 1420. dieselbe Stadtverwaltung mit Labin teilte.

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